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| Im Pressespiegel
Beach wird mit den fünf
aktuellsten Presseberichten aus der Frankenberger Zeitung und der HNA über den
Bereich "Beachvolleyball" im Landkreis Waldeck-Frankenberg informiert.
Zur Zeit im Angebot sind folgende Artikel:
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10.07.2011
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Beachvolleyball:
smart beach tour Leipzig
Paul
Becker – endgültig in der deutschen Spitze angekommen
Für eine Riesenüberraschung sorgten der Frankenberger Paul Becker
und Hannes Goertz (TSGL Schöneiche) am vergangenen Wochenende. Sie
belegten einen unglaublichen 3. Platz auf der deutschen Tour, die zu
den drei stärksten nationalen Touren der Welt gehört. Mit Bronze
bei der „smart beach tour“ in Leipzig wirbelten sie nicht nur
die favorisierte Konkurrenz gehörig durcheinander, sondern setzten
auch ein deutliches Ausrufe-Zeichen Richtung Deutsche
Meisterschaften in Timmendorf.
Nachdem die Saison für Paul und Hannes nach
zweimaligem Ausscheiden in der Qualifikation für die deutsche Tour
nicht optimal verlief, fand das im Februar 2011 neu formierte Duo
immer besser in die Saison. Nach Siegen in Grimma, Eilenburg und
Frankenberg spielte sich das Frankenberg-Berlin Combo in der
deutschen Rangliste auf Platz 15.
Am vergangen Wochenende traf sich die deutsche Beachvolleyballelite
in Leipzig, um den Sieger des fünften Tourstops auszuspielen. An
Position 8 gesetzt starteten Paul und Hannes in das Turnier. Schon
in der ersten Runde wartete mit Steffen Drößler ein "alter
Bekannter" auf Paul. Die Neuauflage des Viertelfinales in
Frankenberg versprach Spannung, waren Steffen Drößler und Finn
Dittelbach nur einen Setzplatz hinter Becker/Goertz platziert.
In einem spannenden, aber durch Nervosität geprägten Spiel konnten
sich Paul und Hannes erneut wie schon in Frankenberg mit 21:19 und
22:20 durchsetzten.
Im Achtelfinale wartete dann mit Flüggen/Köhler das an 1 gesetzte
Team und damit der Turnierfavorit. In einem spannenden ersten Satz
bestimmten Paul und Hannes das Spiel, mussten den Satz aber in der
Verlängerung abgeben (21:23). Im zweiten Satz konnte der
Frankenberger sein Angriffspiel nicht mehr konstant halten und der
Satz ging mit 15:21 deutlich verloren.
Damit mussten Paul und Hannes den beschwerlichen Weg durch die
"Verliererrunde" nehmen, in der alle Teams, die ein Spiel
im Turnierverlauf verloren haben, eine "zweite Chance"
bekommen und die Möglichkeit haben, in das Halbfinale einzuziehen,
falls sie drei Spiele am Stück gewinnen. Auf diesem Niveau fast unmöglich.
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Um Platz 7 zu sichern mussten Paul und Hannes die an 2
gesetzten Klass/Wacker (TG Rüsselsheim/TV Rottenburg) schlagen. Ein
wahrlich unglückliches Los. Den Spielverlauf schildert Becker kurz
nach dem Spiel: "Im ersten Satz haben die beiden uns
abgeschossen. Und ich habe dazu noch hervorragend gespielt"
Becker ironisch. "Nachdem wir den Satz mit 10:21 verloren
haben, habe ich nicht gedacht, dass wir das Spiel drehen können
nach der Leistung. Sogar die Zuschauer sind vom gut gefüllten
CenterCourt aufgestanden und haben sich Spiele an den Nebencourts
angeschaut. Das wir das Spiel dann noch so beherrscht haben (21:18,
15:12) ist unglaublich. Mit Sicherheit war das das entscheidende
Spiel im Turnier."
Doch im letzten Spiel des Tages musste der Frankenberger dann
nochmals alle Kräfte mobilisieren. Vor gut 2000 Zuschauern ging es
um den Einzug ins Halbfinale. Gegen das an 5 gesetzte Team Florian
Huth und Florin Lüdike (THW Kiel) hagelte es in dieser Saison drei
schmerzhafte Niederlagen. In zwei Sätzen bezwangen Hannes und Paul
die Favoriten und zogen somit überglücklich ins Halbfinale ein.
Dort trafen sie wieder auf die Favoriten Köhler/Flüggen (VC
Olympia Berlin/SV Gransee). Im ersten Satz dominierten die klaren
Aussenseiter, spielten fehlerlos und holten sich überraschend den
Satz mit 21:17. Böiger Wind ab Mitte des zweiten Satzes brachte
dann aber das sichere Spiel aus dem Konzept. Es schlichen sich immer
wieder unnötige Fehler ein, so dass die Küsten-erfahrenen Gegner
schließlich mit 2:1 ins Finale einzogen.
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Das Spiel um Platz 3 war dann an spektakulären
Abwehraktionen nicht mehr zu überbieten. Mit 21:18 sicherten sich
Paul und Hannes den ersten Satz gegen die an drei gesetzten
Backhaus/Westphal (VCO Berlin). Nach Verlust des zweiten Satzes
(19:21) ging es erneut in den Tie-Break. In einem extrem fairen und
hart umkämpften Spiel konnte sich der Frankenberger mit 15:13
seinen ersten Podestplatz auf der deutschen Tour sichern.
Mit diesem Erfolg ist nicht nur die Qualifikation zu den deutschen
Meisterschaften in Timmendorf in greifbarer Nähe. Paul ist nun auch
berechtigt, auf der World Tour aufzuschlagen. Auch im Jugendranking
nimmt der Frankenberger wieder Platz 2.
Becker nach dem Sieg: "Einfach geil. Die
Stimmung war großartig, das Spiel fair und wir haben am Ende wieder
einmal Nervenstärke bewiesen. In der Rangliste geht‘s für uns
immer weiter nach oben. Vor ungefähr 16 Monaten war ich die Nummer
31. Jetzt sind wir im "Erwachsenengeschäft“ schon die Nummer
12. Im U23 Bereich bin ich wieder auf Ranglistenposition zwei, gehöre
also wieder zum besten Team. So kann‘s weitergehen!“
Beispielsweise schon beim „smart Supercup in St. Peter-Ording“
am nächsten Wochenende, wo Paul und Hannes schon jetzt im Hauptfeld
stehen. |

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24.07.2011
Bundespokal
U17 Beachvolleyball -
Sarah
Schneider mit Silber belohnt
Riesenerfolg für die Frankenbergerin Sarah
Schneider. Zusammen mit ihrer Partnerin Constanze Bieneck (TV Wetter)
holte sie sich beim Bundepokal der U17 am vergangenen Wochenende die
Silbermedaille. Belohnt wurde sie von den Bundestrainern zusätzlich mit
der Einladung zur Sichtung für den Beachvolleyball-Nationalkader 2012 in
der Türkei. Zudem wurde sie als beste Blockspielerin des Turniers
ausgezeichnet. Auch Yannik Schwietz und Ludwig Mischmann überzeugten und
holten sich überraschend Platz 13 unter den 28 Mannschaften.
Zum Bundespokal des Deutschen Volleyball Verbandes
(DVV) werden die besten Teams der Landesverbände eingeladen. Zudem werden
die Jugendlichen durch die Bundestrainer für den Nationalkader gesichtet.
Gleich drei Frankenberger Jugendliche nominierte der
hessische Landestrainer Ennio Giordani. Eine hohe Auszeichnung für die
hervorragende Jugendarbeit der Volleyballabteilung des TSV Hessen 1848
Frankenberg.
Nach der intensiven Vorbereitung auf der Beachanlage
des Ederberglandbades durch „Hessen“-Trainer Mourad Derouiche erfüllten
Sarah Schneider und Constanze Bieneck alle Erwartungen. Bei widrigsten
Wetterbedingungen erreichten sie mit Platz zwei in ihrer Gruppe die
Endrunde.
Das erste Spiel gewannen sie dort klar mit 15:7 und
15:9 gegen die Landesmeister aus Hamburg Buchert/Fleischmann (TSV
Schwarzenbek). Im Achtelfinale wartete aber schon ein harter Brocken mit
Lara Schneider (U18-Nationalmannschaft). Gegen Hofmann/Schreiber (SV
Kirchzarten/TV Villingen) spielte Sarah ihre ganze Erfahrung beim
Zweitligisten TV Wetter aus und war im Block kaum zu überwinden, so daß
es am Ende 15:11 und 15:13 hieß.
Einmal in Fahrt wurden als nächstes im Viertelfinale
die an Eins gesetzten Claaßen/Müller
(VfL Lintorf/ TV Bad Laer) sicher mit 2:0 (15:13/ 15:7) bezwungen, so daß
der Halbfinaleinzug am Sonntag erreicht war.
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Starker
Platz 13 für Yannik Schwietz und Ludwig Mischmann |
Dort traf man wieder auf Moana Behrens und Tara Jenßen
(MTV Wilster), die Landesmeister aus Schleswig-Holstein. Hatte man
in der Vorrunde noch knapp im Tie-Break verloren, drehten Sarah und
Constanze nun den Spieß um. Hoch motiviert und mit einer tollen
Leistung durch Constanze in der Abwehr nahm man mit 15:11 und 17:15
erfolgreich Revanche.
Im Finale trafen sie dann auf die Eckelmann Zwillinge
vom VV Grimma, gegen die Sarah schon im letzten Jahr bei den
Deutschen Meisterschaften der U18 (damals noch mit Johanna Krüger)
knapp verloren hatte. Die Favoriten dominierten auch den ersten Satz
und gewannen mit 15:12. Der zweite Satz war heiß umkämpft und mit
starken Aufschlägen erspielten sich Sarah und Constanze sogar zwei
Satzbälle, die sie aber nicht nutzen konnten. So mussten sie sich
am Ende mit 15:17 geschlagen geben. Trotzdem war die Freude über
die Silbermedaille und die Einladung zum Lehrgang des Nationalkaders
in die Türkei 2012 riesengroß.
Schon am nächsten Wochenende geht die Beach-Tour in
Grimma weiter. Bei den Deutschen Meisterschaften der U18 wollen
Sarah und Constanze noch einmal angreifen und sich wieder ins
Halbfinale spielen. |
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Obwohl sie mit zu den Jüngsten im Teilnehmerfeld zählten,
spielten sich Yannik Schwietz und Ludwig Mischmann ebenfalls in die
Endrunde. Mit einem Satzgewinn und einem Sieg (15:12, 15:12) gegen
Beier/Farid (Eimsbütteler TV/VfL Geesthacht)erreichten die beiden
„Hessen“ Platz 3 in ihrer Gruppe. Gegen die späteren
Turniersieger Reimann/Wittmüss (SC Strande Eckernförder MTV)
setzte es eine klare Niederlage. Spannend wurde es dann aber noch
einmal gegen das zweite hessische Team Richter/Wolf (TuS Kriftel/TV
Salmünster). Nach verlorenem ersten Satz stemmten sie sich mit großem
Kampfgeist gegen die Favoriten. Yannik agierte schnell und beweglich
in der Feldabwehr, Ludwig’s Block stand wie eine Wand. Überraschend
aber verdient glichen sie mit 15:13 aus. Im Tie-Break kam dann beim
9:15 das erwartete Aus. Mit Platz 13 in dem 28-Feld dürfen die
Frankenberger Jungs aber mehr als zufrieden sein.
Die
Siegerehrung nahm der Vorsitzende der Deutschen Volleyball Jugend
(DVJ) Andreas Burkard vor, der sich besonders über die
Silbermedaille von Sarah Schneider freute, die er als Jugendtrainer
persönlich schon in Frankenberg trainiert hatte. |
zweiter
von links DVJ-Vorsitzender Andreas Burkard, rechts daneben Sarah
Schneider und Constanze Bieneck
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08.08.2011
Beachvolleyballer
Paul Becker – Höhenflug geht weiter
Der Frankenberger Beachvolleyballer Paul Becker hat sein Saisonziel
mehr als erreicht. Zusammen mit seinem Partner Hannes Goertz wollten sich
die beiden Beacher in ihrer ersten gemeinsamen Saison unter den Top-20 in
Deutschland etablieren. Dass die erfolgreiche Saison jetzt sogar mit Platz
16 und der damit verbundenen Qualifikation zu den Deutschen
Meisterschaften in Timmendorf gekrönt wird, ist wohl der Traum jedes
Beachvolleyballers.
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Und das, obwohl das neu formierte Beach-Duo
Paul Becker und Hannes Goertz sehr spät und sehr holprig in die
neue Saison 2011 startete. Nach einer 5- wöchigen Vorbereitung in
der Türkei verpasste die Frankenberg-Berlin Combo die ersten
Turniere der Saison und versuchte sich dann direkt auf der deutschen
Tour in Münster. Ohne Vorlauf und Spielpraxis scheiterten sie nicht
nur in Münster, sondern auch noch auf den folgenden zwei Tourstops
schon in der Qualifikation. Also blieb Becker/Goertz nur eine
Alternative, um nicht weiter in der deutschen Rangliste zu fallen.
Die wichtigen DVV Punkte musste man sich nun auf der 2. deutschen
Tour erspielen. In Grimma, Frankenberg und Eilenburg konnte jeweils
der Turniersieg erspielt werden. Eine große Überraschung, da man
auf den Turnieren jeweils 2 oder 3 Teams der Top 12 geschlagen
hatte. "Gerade das Turnier in Frankenberg war das beste
"A-Top" Turnier der Saison, wenn man rein über die
Besetzung spricht", so Becker. Mit dem Sieg auf dem
Frankenberger Obermarkt ging es in der Deutschen Rangliste dann
steil nach oben. Ein Höhenflug, der mit dem dritten Platz auf der
deutschen Tour in Leipzig seinen vorläufigen Höhepunkt fand."
Der Lohn für die tollen Ergebnisse auf den A-Top Turnieren, sowie
die dann folgenden guten Platzierungen auf der deutschen Tour, natürlich
gerade in Leipzig ist Timmendorf. Das ist der größte Wunsch eines
jeden Beachvolleyballers. Für mich geht ein Traum in Erfüllung,
auch wenn die Saison große Tiefs hatte. Das Turnier in Frankenberg
hat uns aber jedoch gezeigt, dass wir zur Elite gehören und das wir
alle schlagen können, oder besser - sie uns erst mal schlagen müssen",
Becker grinsend.
Die Marschroute für Becker/Goertz ist klar: im
nächsten Jahr geht es ins Internationale Geschäft.
Den Grundstein dafür legte Paul
letztes Jahr mit einem tollen 5. Platz auf der Europa-Tour in
Rumänien.
Doch jetzt steht erst einmal die Vorbereitung
auf Timmendorf im Vordergrund. Am nächsten Wochenende spielt das
Dou ein A-Top Turnier in Dresden. Danach versucht der Frankenberger
seinen Hessenmeistertitel in Offenbach zu verteidigen. Und dann
haben Paul und Hannes die Ehre, die deutschen Meisterschaften im
ersten Spiel gegen die Weltmeister von 2009 Julius Brink und Jonas
Reckermann vor 6500 Zuschauern in Timmendorf auf dem Center Court zu
eröffnen. |
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07.08.2011
Sarah
Schneider holt DM-Gold mit Ansage
„Aller
guten Dinge sind drei“, wird sich Sarah Schneider gedacht haben, also
sie zusammen mit ihrer Partnerin Constanze Bieneck (TV Biedenkopf) überglücklich
die ersehnte Goldmedaille der U17 in den Händen hielt. Schon nach der
Silbermedaille vor einer Woche bei der U18 war sie sich sicher: „bei der
DM im Saarland knacken wir die Eckelmann-Zwillinge und holen Gold!“
Die
Deutschen Meisterschaften im Beachvolleyball U17 fanden am vergangenen
Wochenende am Bostalsee im Saarland statt.
Als
Hessenmeister hatten sich bei den Mädchen die erst 15-jährigen Sarah
Schneider (aus Frankenberg) und Constanze Bieneck (Schweinsberg) hierfür
qualifiziert, die sich gegenüber den älteren Gegnerinnen behaupten
wollten.
Wie
auch in der Vorwoche in Grimma bei den Deutschen Meisterschaften U18
spielten Constanze und Sarah bis zum Halbfinale ein überzeugendes Turnier
und ließen den Gegnern nicht den Hauch einer Chance.
Dort
wartete dann ein Team des gastgebenden SC Freisen, das sich etwas überraschend
über die Looserrunde dorthin gespielt hat. Nach deutlichem Gewinn des
ersten Satzes wurden Bieneck/Schneider etwas nachlässig und mussten im 2.
Satz ständig einem Rückstand hinterherlaufen. Erst nach Abwehr eines
Satzballes spielten sie ihre Routine aus und gewannen letztendlich mit
2-0, was den dritten Einzug in Folge in ein Finale auf Bundesebene
bedeutete. Und die Gegnerinnen hießen erneut (und das ist einmalig in der
Geschichte des deutschen Beachvolleyball) Maria und Julia Eckelmann aus
Grimma.
| Beim
Bundespokal siegten die Zwillinge mit 2-0, bei der U18 Deutschen
Meisterschaft noch knapp mit 2-1, so dass Sarah und Constanze nun
heiß darauf waren endlich auch mal zu gewinnen. Sie begannen das
Finale sehr konzentriert, indem sie gleich mit hohem Risiko
aufschlugen, wodurch die Sächsinnen gar nicht richtig ins Spiel
kamen. Hinzu kam dann auch, dass jeder Angriff, egal ob hart oder
kurz abgelegt ein Punkt war. So wurde die Führung schnell
ausgebaut, und der erste Satz ging schnell mit 15-7 an die
Hessinnen. Zu diesem Zeitpunkt wollte aber noch keiner glauben, dass
es nun zu einem sicheren Sieg reichen würde, denn Maria und Julia
Eckelmann sind große Kämpfer, die keinen Ball verloren geben.
Nicht umsonst haben sie auch im vergangenen Jahr schon alle
Jugendmeisterschaften bis U18 gewonnen. Stanzi und Sarah machten
aber weiter einen so enormen Druck und machten vor allem im gesamten
Spiel keine Fehler, so dass auch der zweite Satz deutlich mit 15-9
nach Hessen ging. |

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Die
Freude bei Constanze und Sarah, aber natürlich auch bei den
hessischen Jungenteams, die alle aus Frankenberg kamen war riesig.
Garant für den dominanten Sieg war sicher auch das tägliche
Training durch den Frankenberger Trainer Mourad Derouiche. „Mourad
hat uns zur nötigen Sicherheit im Spielaufbau verholfen und uns
nach einer intensiven Analyse der Eckelmann-Zwillinge spiel-taktisch
so gut eingestellt, daß wir die beiden diesmal vom Platz fegen
konnten“, so Sarah, als sie die Goldmedaille vom Vorsitzenden der
Deutschen Volleyballjugend Andreas Burkard (TSV Frankenberg)
entgegennahm.
Bei
den Jungen lief es leider nicht so gut, aber es waren ja auch erst
ihre ersten Deutschen Meisterschaften für sie. Ludwig Mischmann und
Mark Adel wurden 23., Patrick Burkard und Yannik Schwietz kamen auf
den 21. Platz. Für sie stand im Vordergrund, erste Erfahrungen bei
einem so großen Turnier zu sammeln, um im nächsten Jahr dann ein Wörtchen
mitreden zu können.
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20.06.2010
Beachteam
der ETS wird Vize-Landesmeister
Vom
Berliner Parkett in den Rodheimer Sand
Nur kurze Zeit nach ihrem erfolgreichen Abschneiden auf dem
Volleyball-Bundesfinale in Berlin blieb das Team der Edertalschule beim
Beachvolleyball zunächst auch auf sandigem Belag in der Erfolgsspur –
verpasste die erneute Bundesfinalteilnahme aber denkbar knapp
Spannung
pur herrschte beim Landesentscheid Beachvolleyball des Wettbewerbes der
Schulen „ Jugend trainiert für Olympia“ auf der Beachvolleyanlage in
Rodheim. Im entscheidenden Finalspiel unterlag
die Edertalschule aus Frankenberg der Main-Taunus-Schule Hofheim,
ihreszeichens Volleyballstützpunktschule, knapp mit 1:2 und verpasste
damit etwas unglücklich das das Ticket zum Bundesfinale im Herbst in
Berlin.
Bei
diesem auf die Schulbedingungen abgestimmten attraktiven Modus bestreiten
jeweils eine reine Jungenmannschaft, eine reine Mädchenmannschaft und ein
Mixed-Team einer Schule mit je zwei Spieler/innen eine Gesamtbegegnung.
Das
Team der ETS wurde seiner Rolle als Mitfavorit neben den Teams aus
Oberursel, Wald-Michelbach und besonders Hofheim zunächst mit souveränen
Vorrundensiegen gegen Lohfelden (3:0) und Hofheim (2:1) mehr als gerecht
Die Frankenberger bauten dabei auf ein recht junges Team, das für die
Zukunft sicherlich noch Potential hat, sofern es weiter zusammenspielen
kann.
Das
Halbfinale steigerte die Spannung gegenüber der Vorrunde schon enorm, da
die verlorene Jungenbegegnung und die deutlich gewonnene Mädchenbegegnung
von Johanna Krüger und Leonie Schwertmann bereits früher beendet waren
und somit das von allen verfolgte Mixed-Spiel die Entscheidung bringen
musste. In einem nervenaufreibenden Drei-Satz-Krimi mit ständig
wechselnden Führungen und Rückständen konnten sich Sarah Schneider und
Yannik Schwietz dank der größeren Coolness und mentalen Stärke dort
schließlich knapp mit 17:15 durchsetzen. Das Finale war erreicht.
Die
Spannung spitzte sich ähnlich dem Halbfinale auch in dieser
Finalbegegnung gegen die Mitfavoriten aus Hofheim dadurch zu, dass hier
nun die Mädchenbegegnung zu einem Schlüsselspiel wurde. Hatten Johanna
Krüger und Marie Patzer ihre Gegnerinnen in der Vorrunde noch klar
beherrscht, konnten sie dem hochmotivierten Duo aus Hofheim diesmal vor
allem kämpferisch zu selten die Stirn bieten. Zudem war die
Eigenfehlerquote in Annahme und Aufschlag einfach zu hoch. Da half auch
der souveräne Sieg des Mixed-Teams nicht, denn leider verloren auch Leon
Holler und Sercan Usta die Jungenbegegnung trotz aufopferungsvoller kämpferischer
Leistung knapp. „Gegen ein derart motivierten Gegner musst du extrem
einsatzbereit an deine Grenzen gehen und nahezu fehlerlos spielen, wenn du
eine Chance haben willst!“, resümierte ein insgesamt nicht
unzufriedener Coach Krämer, der von Ergänzungsspieler Herman Kernetzky
bei der Teambetreuung tatkräftig unterstützt wurde. „Wir hatten zwar
schon das Gefühl, dass hier heute mehr drin gewesen ist, haben aber unser
ganzes Potential eben nicht zum richtigen Zeitpunkt abrufen können.
Schade…“
Trotzdem
ist auch der Vize-Titel absolut als Erfolg zu werten und sollte keinen
Grund zur Enttäuschung bieten – jedenfalls nicht zu lange…
Zum
erfolgreichen Team gehören Johanna Krüger, Marie Patzer, Sarah
Schneider, Leonie Schwertmann, Leon Holler, herma Kernetzky, Yannik
Schwietz, Sercan Usta sowie Coach Markus Krämer

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